Einige Stunden später stehe ich im dichten Wald auf einem Berg. Die Frage ist nur, welcher Berg??! Ich bin verloren. Den ganzen Tag habe ich eine schwere innere Last mit mir getragen und mich gefragt wie und wohin mein Lebensweg mich führen soll... und habe prompt jede Richtung verloren.
Verzweifelt frage ich alle Menschen die ich treffe nach meinem Weg, doch niemand kennt ihn. Schlussendlich folge ich meiner Intuition und laufe auf einen ganz anderen Berg. Und da ist er, mein Weg.
Erschöpft schleppe ich mich Richtung Bruder Klaus, mein Tagesziel. Ich trinke von einem etwas grün-schleimig aussehenden Brunnen und da kommt er, Stefan. Ich glaube ohne ihn hätte ich es nicht nach Flüeli-Ranft geschafft! Wir redeten und redeten und flogen fast den Berg hinauf. Mein 5fter Pilgerfreund. Er ist übrigens derjenige der entscheidet ob das Atommüllendlager vor unserer Haustüre gemacht wird!

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